Header image  
Massivhäuser und Fertighäuser
günstig und preiswert bauen
 
  
 


 

   

Die Umkehrhypothek zur Aufbesserung der Rente

Die Umkehrhypothek ist im Ausland schon beliebt, allerdings in Deutschland noch kaum bekannt. Aber unter bestimmten Voraussetzungen ist diese Hypothek eine lohnenswerte Alternative.

Was ist eine Umkehrhypothek?
Eine Hypothek kennt fast jeder. Rechtlich gesehen ist eine Hypothek ein Grundpfandrecht. Eine Hypothek wird von Bankern zur Sicherung eines Kredites eingesetzt, z. B. beim Kauf eines Hauses. Eine Hypothek bedeutet, dass falls es zu einer Zwangsversteigerung kommt, die Bank ihre Forderung als erste aus dem Erlös befriedigt.

Bei einer Umkehrhypothek wird ebenfalls eine Hypothek im Grundbuch eingetragen. Allerdings nicht um ein Haus zu kaufen. Genau genommen handelt es sich eher um einen Hausverkauf. Allerdings ist es ein Hausverkauf auf Raten und man muss nicht ausziehen.

Es gibt je nach Bank unterschiedliche Voraussetzungen. In der Regel braucht man selbst genutztes Wohneigentum, welches man selber in Stand hält. Das Wohneigentum muss frei von Schulden sein oder nur noch gering belastet sein. Der Hypotheknehmer muss mindestens 60 Jahre alt sein, bei einigen Banken auch älter.

Stimmen die Voraussetzungen dann erhält man von der Bank Geld für sein Haus. In der Regel sind das nicht mehr als 35 % des Wertes. Es kann eine größere Summe zweckgebunden ausgezahlt werden. Eigentlich bekommt man das Geld als monatliche Auszahlung und kann so seine Rente aufbessern. Hierbei hat man oft die Wahl eine höhere Rente berechnet bis zum statischen Lebensende zu erhalten oder eine niedrigere Rente berechnet bis zum 110.ten Lebensjahr.

Weder muss die Hypothek getilgt werden, noch müssen die Zinsen gezahlt werden. Erst wenn der letzte Kreditnehmer verstorben ist, wird der Kredit inklusive Zinsen, Gebühren und sonstigen Kosten fällig. Bis zum Tod besteht ein Wohnrecht. Sollte das mit der Hypothek belastete Wohneigentum verkauft werden, wird die Rückzahlung des Kredites ebenfalls fällig.

Für wen lohnt sich eine Umkehrhypothek?
Diese Hypothek ist nicht für jeden zu empfehlen. Man muss dabei bedenken, dass sich die Kreditsumme in 10 Jahren verdoppelt haben kann. Möchte man also sein Wohneigentum vererben, dann ist diese Hypothek nicht angebracht, da die Erben sonst erst die Hypothek tilgen müssen.

Aber in unserer Zeit gibt es immer mehr Singles und kinderlose Paare. Hier ist diese Hypothek eine sehr interessante Alternative. Auch wenn die Kinder bereits selber eigenes Wohneigentum haben, ist eine Umkehrhypothek eine Alternative (siehe Anbietervergleich auf Kreditvergleich.net).

Entschließt man sich zur Nutzung einer solchen Hypothek, so erhält man zusätzlich zu der normalen Rente eine monatliche Zahlung. Das Wohneigentum gehört einem trotzdem noch mit allen Lasten die damit zusammen hängen. Wird das Wohneigentum verkauft bzw. versterben die Hypotheknehmer muss die Hypothek als erstes zurückgezahlt werden.

 

 
LINKS